Brief an den Staatsminister Dr. Ludwig Spaenle zum Problem Kombiklassen und Landflucht
Sehr geehrter Herr Staatsminister, lieber Parteifreund Ludwig Spaenle,
als Ortsvorsitzender des CSU Ortsverbandes Ahorntal
möchte ich mich in der Sache der Kombiklassen an der Volksschule Ahorntal aber auch in Hinblick auf das brennende Thema
Landflucht an Dich wenden.
Die Einführung von Kombiklassen an der Volksschule Ahorntal ist für mich nur ein weiterer Stein
im Mosaik einer gravierenden Fehleinschätzung der Situation in Bayern seitens unserer CSU.
Als Vorsitzender eines Ortsverbandes in einer ländlichen strukturschwachen Region Bayerns werde ich täglich
mit den Unzulänglichkeiten unserer Politik konfrontiert. In vielen Medien wird der Bevölkerungsrückgang als eines der
schwerwiegensten Probleme unserer Zeit angesehen, wobei die bisher eingeschlagenen Lösungswege alle in eine Sackgasse
(Kinder-tagesstätten, Kinderbetreuung, Verbesserung der Situation von Alleinerziehenden) beziehungsweise in neue Probleme
geführt haben (freizügiger Zuzug von Ausländern).
Aufgrund der Vielfältigkeit und Vielschichtigkeit der Probleme,
die auf unsere Politiker hereinstürzen, gewinne ich immer mehr den Eindruck, dass ihnen der Blick auf das Wesentliche
dabei verstellt wird und aller Aktionismus nur noch eine Behandlung der Symptome einer Krankheit ist.
Die eigentliche Ursache wird dabei und vielleicht auch deswegen nicht mehr erkannt oder übersehen.
Ich behaupte, dass der Bevölkerungsrückgang das größte und Existenz bedrohenste Problem unserer Gesellschaft ist.
Sollte sich die bisherige Entwicklung der Geburtenzahlen nicht stoppen und umkehren lassen steht unsere Gesellschaft
und damit meine ich nicht nur die Gesellschaft Bayerns, sondern die des gesamten christlichen Abendlandes vor dem Untergang.
Wer das übersieht muss sich in ein paar Jahren fragen lassen, in welcher Welt er denn gelebt hat.
Ich möchte nun auf das wesentliche kommen:
Schaut man sich die Geschichte Bayerns, Deutschlands und Europas der letzten 1000 Jahre an lassen sich im Hinblick
auf die Bevölkerungsentwicklung (Geburtenstatistik) zwei Sachen sicher konstatieren:
1. Bevölkerungsüberschuss gab es immer nur in den ländlichen Regionen. Hierfür sind vielerlei Gründe verantwortlich,
die ich im Rahmen dieses Mails nicht alle nennen kann. Ich möchte nur eine paar Beispiele aufzählen:
größere Nähe zur Natur, engere Bindung an Kirche und Traditionen, bessere Entwicklungsmöglichkeiten (Lebensraum) für Kinder,
keine räumliche Eingeschränktheit.
2. Ballungsräume (Städte, Großstädte) sind eine Folge des Geburtenüberschusses der ländlichen Regionen und direkt
mit deren Entwicklung verbunden. Das heißt: Sterben die Landgemeinden aus, gibt es auch keinen Bevölkerungszufluss
vom Land und den Ballungsraum ereilt das selbe Schicksal, wie die Landgemeinde.
Fazit: ohne starke und prosperierende ländliche Regionen werden auch die die Ballungsräume wieder verschwinden
(früher oder später. Als Politik müssen wir gegensteuern. Dies gelingt aber nicht, indem man den Ballungszentren
aufgrund ihrer Bevölkerungskonzentration und den damit einhergehenden wirtschaftlichen Möglichkeiten und Versuchungen
immer mehr Geld zukommen lässt,
sondern indem man dass Land in Hinblick auf Infrastruktur auf Augenhöhe mit den
Ballungsgebieten bringt, so dass es Familien leicht gemacht wird sich auf dem Land niederzulassen und für die notwendige
Fortpflanzung zu sorgen.
Das kann durchaus konkret mit finanziellen Mitteln aber organisatorisch umgesetzt werden.
In Zeiten, wo Gewinnmaximierung noch die einzige Aufgabe der Gesellschaft zu sein scheint und jegliches Handeln primär
unter dem Gesichtspunkt der Wirtschaftlichkeit gesehen wird kann so etwas natürlich nicht gelingen. Doch sieht man
dies alles unter langfristiger Perspektive werden Investitionen in den ländlichen Raum für unsere Gesellschaft die
gewinnbringensten sein, denn sie werden mit der Rendite der daraus entstehenden Menschenmengen das
Überleben unserer Gesellschaft sichern.
Ich will in keiner Weise die Existenz von Städten und Ballungsräumen in Frage stellen,
sie sind ja eine logische Folge der Entwicklung auf dem Land nur sollte jeder Politiker die Weitsicht und Erkenntnis haben,
dass eine Pflanze nur wachsen kann wenn man ihr nicht den Boden wegnimmt. Die Hauptarbeit (Hauptaufwand) eines Bauern
besteht nicht in der Ernte (in diesem Bild: der Luxus und die vielfältigen Möglichkeiten eine Ballungsraumes) sondern
in der Bestellung der Äcker und der Pflege der Pflanzen (Pflege des ländlichen Raumes). Die Ernte ist nur ein sehr kurzer
(wenn auch sehr schöner) Zeitraum.
Wir müssen uns im Klaren darüber sein, wollen wir ernsthaft unsere Gesellschaft retten,
dass wir gewaltige Anstrengungen unternehmen müssen, unsere ländlichen Regionen wieder aufzuwerten.
Das Ganze wird nicht billig sein und fängt bei so kleinen Sachen, wie dem Erhalt von Grundschulen an und hört beim
Aufbau und Unterhalt einer modernen Infrastruktur auf. Weiterhin müssen wir den Familien, insbesondere aber den Frauen
wieder die Zeit geben Mütter zu sein und sie nicht auf dem Altar unserer kurzfristigen wirtschaftlichen Interessen
und des Lifestyles zu opfern.
Wir haben im Ahorntal zu einem gewissen Maß noch eine heile Welt. An dieser ist schon sehr viel beschädigt worden.
Mit dem Fortbestand der kleinen Klassen in der Volksschule Ahorntal könnte die Politik ein kleines Zeichen setzen,
dass sie es ernst meint mit der Förderung des ländlichen Raumes.
Die CSU war nach dem Krieg bis Mitte der 80 -iger Jahre ein Garant für die Existenz der Landgemeinden,
die dies auch durch sehr positive Wahlergebnisse honoriert haben. Der Zick-Zackkurs der letzten Jahre hat dem Renomee
der Partei in den Gemeinden sehr geschadet. Die CSU ist leider dabei, von einer zuverlässigen Partei mit Visionen
für die Bevölkerung zu einem reinen Machtinstrument und Lebensgrundlage von hauptamtlichen Funktionären zu werden,
denen der Luxus und die Degeneration der Ballungsräume näher ist als ihre Wurzeln. Sollte sich auch hier keine
Änderung ergeben, werden die kommenden Wahlergebnisse in brutalstmöglicher Weise unserer CSU zeigen wohin der Weg geht.
Auch das kann durch alte Tugenden der CSU vermieden werden, durch Ehrlichkeit, Fleiß und Gottvertrauen.
Lieber Ludwig, ich hoffe, ich habe Dich mit meine Gedanken nicht gelangweilt. Sie sollten Dir nur mit auf den Weg
gegeben werden, wenn Du in der Sache der Kombiklassen der Volksschule Ahorntal eine Entscheidung fällst.
Viele Grüsse aus dem Ahorntal
Stephan Wickles
Brief an den Kurier wegen der Ungleichbehandlung der Parteien
Sehr geehrte Chefredakteure und Verantwortliche beim Nordbayerischen Kurier,
wir möchten Ihnen auf diesem Wege danken, dass Sie uns immer wieder durch das Abdrucken von Veranstaltungshinweisen
immer wieder bei unserer sehr aufreibenden Arbeit für unsere Gesellschaft und unser Gemeinwohl unterstützen.
Leider mussten wir im vergangenen und aktuellen Jahr aber auch feststellen, dass unserer Arbeit in Ihrem Hause
nicht mit der gleichen Wertschätzung begegnet wird wie die anderer Parteien, von denen ja eine direkt
oder indirekt zu den Miteigentümern Ihres Hauses zählt.
http://www.druck.verdi.de/druckindustrie/
druckindustrie_archiv_2009( [17.1.2009]).
Dies äußert sich in mehrerlei Ausprägungen.
Zum einen werden leider nicht alle Veranstaltungshinweise
von Ihrer Zeitung gedruckt, auch wenn wir den Inhalt schon weitesgehend formuliert haben und das Ganze
auch frühzeitig an Ihre Redaktion gesendet haben. Ich möchte hierfür ein
Beispiel nennen:
Mitte Mai hatten wir zwei Veranstaltungen (15. und 16.), nämlich Bratwürste für den Kindergarten, bei der unsere
Mitglieder ihre Freizeit geopfert haben um für den Kirchahorner Kindergarten zu grillen und zu verkaufen
und den politischen Frühschoppen mit Georg Schmid, wo es darum ging auf unsere lokalen und regionalen Probleme hinzuweisen
und uns einen Verbündeten zu schaffen, der uns dabei zur Seite steht, diese zu beseitigen.
Ich hatte bereits am Montag vor den Veranstaltungstagen den Hinweis darauf an die Redaktion des Norbayerischen Kuriers
in Pegnitz gesendet, leider musste ich dann aber am Freitag und am Samstag feststellen, dass keiner der Hinweise
abgedruckt wurde. Der Besuch bei beiden Veranstaltungen war spärlich und die Kritik unserer Mitglieder
war nicht unberechtigt. Seltsamerweise hat sich jedoch ein Reporter Ihrer Zeitung zu dem Termin eingefunden
und hat dann auch noch daraus einen nachweislich schlecht recherchierten Beitrag an Ihre Zeitung geliefert,
der zu allem Übel abgedruckt wurde und der sich nur zu einem kleinen Teil mit den Inhalten der Veranstaltung beschäftigte.
Was besonder schlimm ist,dass Ihre Zeitung mit diesem Gebaren uns unsere wichtige und knappe Zeit stiehlt.
Da wir das alles ehrenamtlich und aus Idealismus für einen guten Zweck tun, ist noch um so schlimmer so behandelt zu werden.
Ob Ihre Zeitung nun eine Abneigung gegen die CSU hat oder nicht steht hier nicht zur Diskussion,
jedoch darf sie diese nicht in die Bewertung von Sachverhalten einfließen lassen, ansonsten müsste Ihnen verboten werden und
das Prädikat überparteilich aus Ihrer Titelseite gestrichen werden. Die CSU Ahorntal erhebt für sich nicht den Anspruch
unfehlbar zu sein, wir machen alle Fehler. Ich erwarte jedoch, dass, sollten solche Fehler von wem auch immer
gemacht werden, man zumindest versucht, diese abzustellen. Wir dringen hier auf Gleichbehandlung und fordern, dass Sachverhalte,
egal von welcher Partei, sachlich und korrekt dargestellt und meinetwegen auch kritisiert werden. Das muss aber auch für
alle Parteien gelten, nicht nur für die SPD.
Ein weiterer Anlass für meine Kritik Ihrer Zeitung gegenüber ist die Verfälschung von Tatsachen,
die in so gehäuftem Maße auftritt, dass ich mich manchmal für diese Zeitung schäme.
Als Historiker ist es für mich sehr wichtig, dass Zeitungsbeiträge Sachverhalte korrekt darstellen und unparteiisch sind.
Denn all diese Berichte werden archiviert und sollte irgendjemand in 50 oder 100 Jahren diese Berichte als Quellen
nutzen wollen, hätten wir das fatale Ergebnis, dass er unwissentlich Schrott verwendet.
Auch hierfür ein Beispiel:
Im Ahorntal sollten, wie Ihnen sicher bekannt ist Kombiklassen eingeführt werden. Nach vielen Telefonaten
und Briefen mit den Schulbehörden konnte diese überstürzte Aktion verhindert werden. Dies gelang jedoch nur,
weil alle Beteiligten sachlich und mit Fingerspitzengefühl vorgegangen sind.
Als der Erfolg der Aktion am vergangenen Donnerstag vom Vorsitzenden des Elternbeirates bekannt gemacht wurde,
war auch ein Vertreter Ihres Blattes anwesend. Da die Entscheidung, Kombiklassen einzuführen von höchster Stelle
im Kultusministerium revidiert wurde, sollte man meinen, dass dies Anerkennung (auch vom Nordbayerischen Kurier)
verdient, Anerkennung bekamen aber nur die, die mit dieser Entscheidung, da sie keine Entscheider sind
(Herr Rabenstein, Herr Meyer) nur am Rande etwas zu tun haben. Ich bin diesen beiden Herren sehr dankbar
für Ihr Engagement, doch suggeriert der Bericht Ihres Herrn Backer, die beiden Herren hätten dafür gesorgt,
dass diese Entscheidung so getroffen wurde, was aber definitiv nicht der Fall ist. Vielmehr haben sich diese
Loorbeeren der Vorsitzende des Elternbeirates, Herr Thomas Oppelt und Herr Georg Schmid (Fraktionsvorsitzender
der CSU im bayerischen Landtag), sowie der bayerische Kultusminister Herr Dr. Spaenle verdient, die in einer
sehr zivilisierten Art und Weise miteinander geredet haben und aufeinander zugegangen sind.
Auch dem Umstand, dass ein Minister eine einmal getroffen Entscheidung, aufgrund sachlich vorgetragener Argumente,
revidiert sollte man höchsten Respekt zollen, da daran ein nicht kleiner organisatorischer Aufwand hängt.
Ihre Zeitung hat in diesem Falle die Haupakteure nicht in der notwendigen Weise erwähnt, was zur Folge hat,
dass wieder einmal schlechte Recherche historische Quellen verunreinigt.
Da ich mir diesbezüglich auch für die Zukunft Sorgen mache, möchte ich Sie bitten, diese Missstände in
Ihrer Zeitung baldmöglichst abzustellen, womit Sie das Niveau Ihrer Zeitung erheblich erhöhen würden.
Wenn Sie es wünschen, kann ich Ihnen meine Kritik auch gerne in einem persönlichen Gespräch erläutern.
Ich habe dieses Mail mit Bedacht vorerst nur an Sie direkt gerichtet, da ich meine, dass solche Angelegenheiten nur
im äußersten Notfall der Öffentlichkeit bedürfen und Sie auch Willens sind auf diese Sachverhalte einzugehen.
Ich hoffe, dass Sie meine sachliche Kritik nachvollziehen können und wünsche mir auch in Zukunft eine
respektvolle und vertrauenswürdige Zusammenarbeit.
Stephan Wickles
Vorsitzender CSU Ahorntal
Brief an den Staatsminister Dr. Spaenle zu den Kombiklassen
Sehr geehrter Herr Staatsminister
Dr. Spaenle,
aktuell beschäftigen wir uns an unserer Volksschule in der Gemeinde Ahorntal mit dem Thema Klassenbildung
im Schuljahr 2010 / 2011. Dabei wird vom Schulamt sehr kurzfristig das Thema Kombiklasse ins Feld geführt,
obwohl aktuell keine Gefährdung des Schulstandortes besteht. Die Schülerzahlen sind aktuell und mittelfristig ausreichend.
Mit dem Thema beschäftigten sich aktuell mit Hochdruck der Schulträger, die Gemeinde Ahorntal, die Abgeordneten
aller Fraktionen aus unserem Stimmkreis, die Eltern bzw. der Elternbeirat und die Schule selbst.
Das Wohl unserer Kinder und deren optimale Bildung sowie die Zukunft unserer Region, die durch sie verkörpert wird,
liegt allen sehr am Herzen.
Wir, Herr Stephan Wickles, Ortsvorsitzender der CSU und 2. Bürgermeister der Gemeinde Ahorntal, und meine Person,
Thomas Oppelt, Elternbeiratsvorsitzender der VS Ahorntal, wenden uns nun in dieser Sache mit der Bitte
um Ihre Unterstützung an Sie.
Wir wurden hierzu auch von Frau Brendl-Fischer, MdL, der wir für Ihre spontane und sachkundige Hilfe
sehr dankbar sind, und Herrn Georg Schmid, Fraktionsvorsitzender der CSU im bayrischen Landtag aufgefordert.
Hintergrund:
Das Schulamt Bayreuth informierte im Mai, dass an der VS Ahorntal die bisherigen zwei 1.Klassen à 15
Kinder im nächsten Schuljahr nicht als zwei 2.Klassen weitergeführt werden können, sondern diese 2.Klassen
mit der neuen 1.Klasse (20 Kinder) zu zwei Kombiklassen à 25 Kinder werden sollen.
Alle Argumentation, dass dies pädagogisch der 2.beste Weg sei, dass es finanziell keinen Unterschied macht bzw.
dass es nur um einige Lehrerstunden pro Woche geht fruchteten leider nicht. Hintergrund ist, dass man vom Schulamt
aus schlicht keinen weiteren Lehrer zuweisen könne - selbst wenn man uns verstünde und uns helfen wolle.
Man hat einfach keinen Namen, den man zuteilen kann. Absurd dabei ist aus unserer Sicht, dass ausreichend Mittel
für zusätzliche Lehrerstunden, sowie für einen Vollzeit Förderlehrer vorhanden wären. Diese Mittel kämen
aber aus einem andern Budget. Dieser Sachverhalt ist der Elternschaft schwer vermittelbar.
Problematik:
Was aus Sicht der Eltern und auch des Schulträgers für den Fortbestand der jahrgangsreinen
Klassen spricht ist, dass es, wenn es wirklich zu Kombiklassen bei uns käme, dies nur für ein Jahr der Fall wäre.
Anschließend sind die Schülerzahlen wieder so, dass es in allen Jahrgangsstufen jahrgangsgetrennte Klassen geben wird.
Dies bestätigt auch das Schulamt. Auch handelt es sich um nur wenige fehlende Lehrerstunden (statistische Zuordungslogik).
Somit fragen wir uns, ob nicht Ihr Ministerium uns hier unterstützen und diese kleine Lücke an fehlenden Lehrerstunden
in diesem kommenden Schuljahr schließen könnte. Dies würde Schülern und Lehrern einen erheblichen Umstellungsprozess
ersparen und wäre sogar die wirtschaftlichere Lösung.
Ferner sagte Herr Georg Schmidt bei einer Ansprache am Sonntag den 16.05. im Ahorntal, dass Kombiklassen ausschließlich
bei existenzbedrohten Schulen zur Anwendung kommen (siehe Beitrag im Nordbayrischen Kurier am 17.05.).
Dies hat sich natürlich bei den Eltern eingeprägt und es wird nun erwartet, dass es aufgrund der Aussage dieses
prominenten Redners keine Kombiklassen gibt.
Fazit:
Grundsätzlich verschließen wir uns nicht gegenüber neuen pädagogischen Konzepten. Allerdings weisen Experten darauf hin,
dass der Erfolg von Kombiklassen sehr stark von Erfahrung und Leistung der beteiligten Lehrkräfte abhängt.
Die Kurzfristigkeit mit der die Variante Kombiklasse nun im Ahorntal ins Feld geführt wird und der Umstand,
dass es mit Budgetproblemen und Kostensenkungsmaßnahmen begründet wird, sorgt für deutliche Verstimmung
bei den Betroffenen. Die kontinuierlich wiederkehrende Beteuerung, den ländlichen Raum stärken zu wollen,
wird aus derartigen Vorgehensweisen nicht unmittelbar ersichtlich.
Lösungsweg:
Wir bitten Sie um Unterstützung, dass wir in jedem Fall noch im kommenden Schuljahr die notwendigen
Stundenzahlen zugewiesen bekommen.
Die zukünftigen Verfahrensweisen können dann vorausschauend und unter Berücksichtigung aller Intressenslagen
sowie der Entwicklung des ganzheitlichen pädagogischen Konzeptes der Zukunft für den Innovationsstandort Bayern
diskutiert und festgelegt werden.
Somit könnten wir für unsere Kinder zunächst die aus Sicht aller Experten optimale Bildung sicher stellen
und unnötige Konflikte durch vorschnelle sparzwangbedingte Entscheidungen vermeiden.
Anbei finden Sie die Unterlage, die wir (Elternbeirat und Gemeinde Ahorntal) beim Gespräch am 14.05. mit
Herrn Landrat Hübner, H.Dr.Roß und Frau Tremel zeigten und diskutierten.
Ferner das Schreiben von Frau Brendel-Fischer an Herrn Georg Schmid in gleicher Angelegenheit.
Für Ihre Hilfe in dieser Sache bedanken wir uns vorab. Natürlich stehen wird Ihnen gerne für Rückfragen oder ein Gespräch zur Verfügung.
Viele Grüße
Stephan Wickles Thomas Oppelt